somatic breath · Gezeiten mit Jan

Samstag 07.11.2026, 19:00 Uhr – 22:00 Uhr, somatic breath · Gezeiten mit Jan Wolk

Liegen, atmen, aufstehen, wieder liegen.

Drei Stunden, alle acht Wochen an einem Samstag. Erst Yin, dann verbundener Atem im Liegen, dann Bewegung mit geschlossenen Augen. Am Ende wieder Boden, Klang und Stille.

Gezeiten ist aus BreathDance hervorgegangen. Wenn du dort warst, findest du die Bewegung wieder, nur mit mehr Boden davor und danach.

Worum es geht

Gezeiten fängt dort an, wo meine Yin-Stunden auch anfangen: am Boden. Zwei Haltungen, lange gehalten, und du merkst nur, wie du gerade atmest.

Dann atmen wir im Liegen, verbunden, ohne Pause zwischen Ein und Aus. Das ist die erste, kleine Welle. Danach stehst du langsam auf, und wir bewegen uns mit geschlossenen Augen zu Musik – so viel oder so wenig, wie sich bewegen will. Das ist die zweite, größere. Und dann geht es zurück auf die Matte: Klang, Stille, nichts mehr zu tun.

Der Höhepunkt ist nicht das Ziel. Das Ziel ist das Zurückkommen danach. Die Elbe macht es zweimal am Tag vor.

Der Ablauf

Vorher gibt es eine kurze Runde zum Ankommen und eine Einführung: was passiert, was passieren kann und wie du jederzeit leiser werden kannst.

  • Liegen · 20 Minuten – zwei Yin-Haltungen, Schmetterling und liegender Twist. Du atmest, wie du gerade atmest.
  • Atmen · 22 Minuten – Rückenlage, verbundener Atem. Leise durch die Nase oder voller durch den Mund, du entscheidest.
  • Aufrichten · 8 Minuten – langsam und mit Pause, über die Seite zum Sitzen, dann in den Stand.
  • Bewegen · 35 Minuten – im Stehen, Augen geschlossen, Musik. Bewegung nur, wenn sich etwas bewegen will. Stehen ist auch richtig, Sitzen auch.
  • Sinken · 20 Minuten – zurück auf die Matte. Ein langsamer Atem, dann Klang, dann Stille.

Danach schreibst du kurz auf, was geblieben ist. Wer mag, erzählt. Es gibt Obst, Nüsse und Wasser, und niemand muss sofort los.

Für wen das ist

Wenn du Yin kennst und neugierig bist, was der Atem kann, wenn man ihn lässt. Wenn du bei BreathDance warst und es bodennäher möchtest. Wenn du noch nie bewusst geatmet hast, außer im Alltag: geht auch. Tanzen können musst du nicht – es gibt keine Schritte, und alle haben die Augen zu.

Was an so einem Termin bei dir passiert, kann ich nicht versprechen. Bei manchen wird es warm und weit, bei anderen kommen Tränen oder Lachen, bei manchen passiert wenig. Alles davon ist in Ordnung.

Verbundenes Atmen und Bewegung mit geschlossenen Augen belasten Kreislauf und Atmung anders als ruhiges Yin. In der Schwangerschaft, bei Epilepsie, schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, akuten Infekten, frischen Operationen oder mit Medikamenten, die die Atmung dämpfen, ist Gezeiten nicht das Richtige. Wenn du unsicher bist, schreib mir vorher; eine Diagnose brauche ich nicht. Die vollständige Liste steht hier. Gezeiten ist keine Therapie und ersetzt keine Behandlung.

Praktisches

  • Wann: alle acht Wochen samstags, 2027 jeweils 14:00–17:00 Uhr
  • Auftakt: Samstag, 07.11.2026, 19:00–22:00 Uhr
  • Termine 2027: 16.01. · 13.03. · 08.05. · 03.07. · 28.08. · 23.10. · 18.12.
  • Wo: Soulspaces, Haferkamp 2, 22081 Hamburg-Barmbek
  • Beitrag: 39 € pro Termin, für alle gleich
  • Gruppe: maximal 12 Menschen
  • Mitbringen: bequeme Kleidung, warme Socken, Wasser. Matten, Decken und Augenbinden sind da.
  • Jeder Termin ist einzeln buchbar. Die Termine bauen nicht aufeinander auf.

Gezeiten ist nicht nach § 20 SGB V zertifiziert, die Krankenkasse bezuschusst es also nicht.

Anmeldung

Die Gruppe ist klein, deshalb läuft es über Anmeldung – direkt hier: Zu den Terminen und zur Anmeldung

Du bekommst sofort eine Eingangsbestätigung per Mail; verbindlich wird es mit meiner persönlichen Bestätigung. Wenn du unsicher bist, ob Gezeiten gerade passt, schreib mir einfach vorher.

Wer einlädt

JanWolk_quer_960_72dpi_5142-1Ich bin Jan Wolk. Yin Yoga unterrichte ich seit 2017, ich bin Breathwork Practitioner und Trancetanz-Facilitator, und die Nervensystem-Seite meiner Arbeit kommt aus der neuroaffektiven Meditation nach Marianne Bentzen.

Zu jedem Termin lade ich Menschen ein, die den Raum mit mir halten – mit Klang, mit Aufmerksamkeit, mit offenen Augen. Wer das ist, wechselt. Wir sind immer mindestens zu zweit im Raum.

Im Loft bin ich außerdem mit Sound into Silence unterwegs, gemeinsam mit Lisa.